Herr David Bosanquet, Facharzt für Gefäßchirurgie im South East Wales Vascular Network, ansässig am Universitätsklinikum Wales, besuchte kürzlich den Hauptsitz von Huntleigh. Er nahm sich die Zeit, um über die bedeutenden Auswirkungen der intraoperativen Einwegsonde auf die Gefäßchirurgie zu sprechen. Unser Ziel war es, tiefere Einblicke in die Verfahren der intraoperativen Überwachung zu gewinnen.
Die Gefäßchirurgie ist ein komplexes Fachgebiet, das Präzision und zuverlässige Instrumente erfordert, um erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen. Ein solches Instrument ist die Dopplex intraoperative Einwegsonde, die sich in der modernen Gefäßchirurgie als unverzichtbar etabliert hat. Sie liefert unmittelbares Feedback zur Durchblutung und ermöglicht es Gefäßchirurgen, während des Eingriffs fundierte Entscheidungen zu treffen.
Herr Bosanquet ist auf ein breites Spektrum arterieller Eingriffe spezialisiert, darunter Bypass Operationen,
Revaskularisierungen der Beine, offene und endovaskuläre Aortenoperationen, Karotis Operationen sowie Amputationen. Er erklärt, dass die Gefäßchirurgie darauf abzielt, Zufluss- und Abflussgefäße zu identifizieren und miteinander zu verbinden, um den Blutfluss wiederherzustellen. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf den unteren Extremitäten. Häufig behandelt er Patientinnen und Patienten, die unter Gangrän oder Fußschmerzen infolge von Diabetes oder Rauchen leiden.
Er stellt klar, dass Gefäßchirurgen nicht am Herzen oder Gehirn operieren, sondern an allen anderen Arterien und Venen. Der Großteil der Eingriffe konzentriert sich auf die Beine. Die Eingriffe beschreibt er als technisch anspruchsvoll und ästhetisch ansprechend. Für die nötige Präzision kommen Lupenbrillen zum Einsatz. Die kleinsten Gefäße, mit denen gearbeitet wird, haben einen Durchmesser von etwa 2 bis 3 Millimetern. Bei noch kleineren Gefäßen ist eine Bypass- Operation nicht mehr praktikabel.
Herr Bosanquet sagt über die Dopplex-Sonde:
„Es ist eine Sonde, die man auf ein Gefäß aufsetzen kann und die eine akustische sowie grafische Darstellung des Blutflusses liefert, der durch dieses Gefäß strömt. Sie ist gewissermaßen ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefäßchirurgie.“
Wir fragten Herrn Bosanquet nach dem Vorteil der Verwendung einer chirurgischen Sonde im Vergleich zur Palpation mit dem Finger. Er antwortete:
„Sie haben zum Beispiel einen Bypass von der Leistenarterie zur Kniearterie gelegt und entfernen die Klemmen. Sie können dann eine Pulsation im Gefäß sehen und mit dem Finger ertasten. Das liefert Ihnen zwar Informationen darüber, dass Druck im Gefäß vorhanden ist, aber Sie können nicht sicher sein, ob tatsächlich ein Blutfluss stattfindet. Es kann sein, dass Sie die Klemmen lösen und Ihr Bypass- Transplantat in ein verschlossenes System läuft. Sie haben dann zwar einen starken Puls, aber keinen Fluss. Deshalb braucht man eine intraoperative Doppler-Sonde, um den erfolgreichen Blutfluss tatsächlich nachweisen zu können.“
Wir fragten Herrn Bosanquet, welches Vertrauen er und sein Team in die Verwendung der chirurgischen Sonde setzen. Er erklärt, dass die Sonde in Echtzeit Rückmeldung über den Erfolg des Eingriffs liefert. So kann das Team unmittelbar entscheiden, ob die Operation abgeschlossen oder bei Bedarf erweitert werden soll. Die Sonde verhindert, dass Patientinnen und Patienten mit einem nicht funktionierenden Bypass in den Aufwachraum kommen, und bietet eine schnelle, zuverlässige und einfach anzuwendende Bestätigung für einen erfolgreichen Blutfluss. Dieses Vertrauen in die Aussagekraft der Sonde ist ein entscheidender Faktor für die Entscheidungen des Operationsteams und für den Behandlungserfolg.
Die Dopplex intraoperative Einwegsonde hat die Gefäßchirurgie nachhaltig verändert, da sie zuverlässiges und unmittelbares Feedback zum Blutfluss liefert. Diese Innovation verbessert die Patientenversorgung und die chirurgischen Ergebnisse und macht die Sonde zu einem unverzichtbaren Instrument für Gefäßchirurgen wie Herrn Bosanquet.